Public letter dated: January 22th, 2015

EU und das Bengalische Feuer

 

Die EZB will mit diesen 1.2 Billionen = 1.2 mit 12 Nullen, die Nullen passen irgendwie in das bezeichnende Bisherige…., die maroden Schuldpapiere der Mitgliedsstaaten aufkaufen. Mit anderen Worten werden diese maroden Staatsanleihen mit neu gedruckten € abgekauft, müssen folgerichtig abgeschrieben werden und sind de facto somit als Staatsschulden per se erlassen, zumindest auf den Buchwert. Eine Rückzahlung, Zinstilgung ist schlicht Utopie!

 

Man muss sich dieses System einmal ganz langsam und in aller Konsequenz fertigdenken, nur ein leichtes Andenken reicht nicht  - und wird es auch nicht sein! Eher ein Gedenken an die Zeit, als es noch funktionierte.

 

Das Ganze soll die (Miss)Wirtschaft ankurbeln, ja wo denn, wie denn, wann denn? Indem wieder neue Schulden gemacht werden, die dann wieder mit neu gedrucktem Geld, noch besser Giro-Geld, wieder abgekauft werden müssen usw. usw. ? Als finale Schuldenbremse steuert dann die EU winkend mit einem frisch gedruckten €-Schein in die €-Währungs-Reform?

 

Der € wird gegenüber dem CHF und Dollar kurz „anziehen“ und dann weiter verlieren und der Euro-Raum wird diesen €-Zerfall wirtschaftlich auf die Dauer nicht mehr auffangen können. Auf den BIP-Produzenten, der einzelnen (noch) produktiven Staaten, lasten immer grössere Verbindlichkeiten / Nöte.  

 

Irgendwie kommt mir in diesem Zusammenhang ein europäischer Schenkkreis in den Sinn, der sich im Sinne vom „Wichteln“ selber immer wieder neu beschenkt.

 

Übrigens, das bengalische Feuer brennt nicht nur,  wenn das Wasser bis zum Halse steht, ja es brennt auch unter Wasser!

 

Gebt den einzelnen Ländern wieder ihre Autonomie mit der entsprechenden Währungen zurück, die auch die effektive Wirtschaftskraft in den Währungskursen wiederspiegeln und es passt!

 

Macht es aber bitte nicht so wie die heutige Schweizerpolitik. Die will den partiellen, volkswirtschaftlichen Vorteil mit neuen, zusätzlichen Steuerbelastungen sofort und gezielt wieder abwürgen. Jede Wirtschaft braucht auch eine Erholungsphase.

 

Was ist eine solche Politik wert, die den Wirtschaftsmotor in einer neuen Startphase sofort wieder abwürgt und die Funktion der Politik nur darin sieht, die Wirtschaft und das Volk bei jedem Hauch einer Gelegenheit mit neuen Steuereinnahmen und neuen Wirtschaftsbelastungen zu überschwemmen?

 

Selbst auf die Gefahr hin, dass mich jetzt diese Personen missverstehen, muss ich trotzdem festhalten:

 

Man muss nicht jedem Unterwasser-Bengalisch Feuer nacheifern und es gibt auch kein wirtschaftliches Perpetuum Mobile. Jeder massgebende CHF oder € muss zuerst real erwirtschaftet werden!

 

Bevor man sich politisch Gedanken über neue Steuern macht, muss man die bestehenden Steuergelder erst einmal effizienter-, und vor allem direkt für das Volkswohl einsetzen. Die Unternehmer, die Sozialwerke, die AHV-Renten, die Ausbildung usw. sind primär zu stärken und zu forcieren!

Mit den so neu vereinnahmten Steuergeldern kann man sich dann situationsorientiert wieder über deren Verwendung Gedanken machen. Nicht umgekehrt! Oder soll das Volk dem Staat dann auch die Schulden wieder ungefragt abkaufen oder auch eine Währungs-Reform riskieren? – Stichwort Bengalisches Feuer?

 

Oft ist ein gezieltes Weniger mehr, als ein unbesonnenes (schattiges) Vieles!

 

Das Volk wünscht kein „bengalisches Perpetuum Mobile“!

 

Die Politik ist für das Volk da, nicht umgekehrt! 

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Erfolg ist immer Teamarbeit!

 

Wir sind für Sie da:

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Freundliche Grüsse

Guerrino Stivanello

CEO

 

 

© 2015 by Guerrino Stivanello / ®MR.MIKE Management-Conceptions; das Kopieren ist nur vollständig und unter Quellenangabe zulässig.

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